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Arbeit statt Almosen

 

Unser jüngstes Großprojekt – die Crowdfunding-Initiative »Arbeit statt Almosen« – verband 2020 zwanzig Autorinnen miteinander. Sie produzierten gemeinsam den Dokumentarfilm »Arbeit statt Almosen« über Lebens- und Arbeitsbedingungen der Literat*innen in Österreich und Deutschland. Die Anthologie »Fragmente: Die Zeit danach« (Promedia Verlag/Edition Arthof) entstand als Buch und Hörbuch.
Die Initiative, die auch der Unterstützung der Autorinnen im ersten Covid-Jahr diente, stieß auf fulminantes Medien-Echo. Hier eine kleine Auswahl – den gesamten Pressespiegel finden Sie auf https://www.marlen-schachinger.com/arbeit-statt-almosen-pressespiegel/


MAGDEBURGER-NEWS.DE
Magdeburger Stadtschreiberin zeigt Dokumentation im virtuellen Kino-Saal des Moritzhofs: „Arbeit statt Almosen“ über Lebens- und Arbeitsbedingungen von Autorinnen

Dr. Marlen Schachinger, derzeitige Stadtschreiberin Magdeburgs, zeigt ab dem 1. Mai für vier Wochen ihren 90-minütigen Film "Arbeit statt Almosen" im virtuellen Kino-Saal des Moritzhofs. Die Dokumentation wirft einen Blick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Autorinnen, die in österreichischen Verlagen publizieren. Am 1. Mai ist der Eintritt in den virtuellen Kino-Saal kostenfrei.

Die Dokumentation begleitet 18 Autorinnen, die über Einkünfte, Tantiemen und Vorschüsse reden und die Auswüchse der Machtverhältnisse im literarischen Feld thematisieren. Auch die Ansichten von Buchhändler*innen und Kulturreferent*innen zur Branche werden in dieser Doku visualisiert. Dabei wird die "Kulturnation Österreich" durch die Aussagen der gezeigten Autorinnen kritisch beleuchtet. "Es ist dringend notwendig", so Marlen Schachinger, "entschlossene Schritte zu setzen. Damit die Zukunft eine andere werden kann."

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation findet die Präsentation des Films virtuell statt. Die Premiere fällt dabei bewusst auf den "Tag der Arbeit" am 1. Mai: Die Missstände in der literarischen Branche werden im Film thematisiert und aufgedeckt. Mehr Informationen zur Dokumentation und zur Stadtschreiberin Magdeburg gibt es unter https://www.marlen-schachinger.com/aktuell-arbeit-statt-almosen/.

In Absprache mit Christoph Hackel, Geschäftsführer des Moritzhofs, hat sich Dr. Marlen Schachinger außerdem dazu entschlossen, die Dokumentation zur solidarischen Feier am 1. Mai kostenfrei anzubieten. Danach ist ein Streaming-Ticket für vier Euro unter https://moritzhof-magdeburg.de erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Moritzhofs https://moritzhof-magdeburg.cinemalovers.de/de/home.

Autorinnen in der Dokumentation "Arbeit statt Almosen":
Renate Welsh, Andrea Grill, Elisabeth R. Hager, Silvia Hlavin, Sara Milena Schachinger, Karin Peschka, Marlen Schachinger, Judith Auer, Cordula Nossek, Siljarosa Schletterer, Angelika Stallhofer, Rebecca Heinrich, Katharina Goetze, Katharina Tiwald, Ursula Laudacher, Julia D. Krammer, Melamar, Marianne Jungmaier und Corinna Antelmann.
(https://www.magdeburger-news.de/?c=20210426115411)


DEUTSCHLANDFUNK, 21.12.2020
»Ist Österreich eine Kulturnation?« Dazu wurde Marlen Schachinger von »Lesart«
Deutschlandfunk Kultur befragt …
https://www.deutschlandfunkkultur.de/audio-archiv.517.de.html?drau:broadcast_id=281



… zu Gast im LL Literatur & Corona Talk bei Lucia Leidenfrost: ein Gespräch über Tantiemen und Eierschwammerl, solidarisches Miteinander und den Dokumentarfilm »Arbeit statt Almosen« … https://www.facebook.com/lucia.leidenfrost/videos/10207654987769886/


LITERATURHAUS WIEN
»CORONA - Literarische Antworten auf die Pandemie« aus dem Literaturhaus Wien: »Bemerkenswert ist hier auch die Entstehung des Buches: Die Herausgeberin Marlen Schachinger hat im Vorfeld das Crowdfunding Projekt Arbeit statt Almosen initiiert, um Honorare für die Autorinnen zu lukrieren und gleichzeitig auf die finanzielle Lage von Kunstschaffenden hinzuweisen.«


NÖN, 04.11.2020
NÖN: Gerade ist Ihr erster Film, „Arbeit statt Almosen“, zu dem es auch Buch und Hörbuch gibt, ins Kino gekommen. Worum geht’s da?

Marlen Schachinger: Um das literarische Feld, um Fragen an diesen Literaturbetrieb, die seit über einhundert Jahren immer gleich lauten: Ist es fair, dass von einem Buch, das 22 Euro im Buchladen kostet, der kreative Kopf, der dieses Werk schuf, gerade mal 2 Euro erhält? Wie kann es sein, dass Literaturtage oder -festivals gänzlich ohne Autorinnen veranstaltet werden, wenn das Gros der Schreibenden weiblich ist? Wieso werden dennoch in den Medien mehrheitlich Autoren besprochen? All diese Fragen sind Thema des Films.

Wie war es für eine Literatin, einen Film zu machen?

Schachinger: Sehr interessant! Ich lasse mich seit jeher gerne auf Neues ein, suche lieber das passende Sprachrohr für eine Thematik statt das Thema in vorgefertigte Formen zu pressen. Für das Projekt „Arbeit statt Almosen“ dünkte mir die Doku am stimmigsten.

Wo liegt Ihrer Erfahrung nach der größte Unterschied zum Schreiben?

Schachinger: Auch beim Verfassen von Belletristik tut – je nach Thema – eine umfassendere Recherche oftmals not. Das Interview ist dabei oft hilfreich. Eine Doku, die auf Interviews basiert, ist also nicht so different von anderen mir bekannten Recherchemanövern. Das Spannende daran ist, dass im Vorhinein nie zu sagen ist, welches Material dabei entsteht. Darin ähnelt diese Arbeit dem Journalismus. Danach folgt das Arrangement.

Warum hat sich die Literatur- und die Lesungslandschaft bisher noch nicht erholt?

Schachinger: Zahlreiche Veranstalter wollen auf Nummer sicher gehen. Sicher ist jedoch gegenwärtig einzig die Absage: Da weiß man, dass null Personen kommen werden. Für die Künstlerinnen und Künstler aber ist das keine Option, sondern eine Frage des Überlebens. Wir benötigen die Lesungsgagen und den Buchverkauf am Büchertisch. Es geht aber nicht nur um Honorare. Es geht auch um ein Signal des Miteinanders. Die Absageunkultur finde ich kurzsichtig und selbstbezogen. Wir haben mit diesem Virus leben zu lernen, das Mauseloch wird dabei nicht helfen!



DIE DONAUSTÄDTERIN, 26.10.2020
»Ich habe mich gefreut wie eine Schneekönigin, als das Buch „Fragmente“ in meinem Postkasten gelandet ist. Da arbeite ich in der weltbesten Buchhandlung, habe täglich mit Büchern zu tun und dann stehe ich da wie ein kleines Kind vorm Christbaum, wenn ich zuhause ein Buchpaket bekomme. Nach Hause habe ich das Buch deshalb bekommen, weil ich die Entstehung des Buches quasi mitgezahlt habe: „Fragmente – Die Zeit danach“ wurde von Marlen Schachinger als Crowdfunding-Projekt in Angriff genommen, um das Buch durch Vorfinanzierung im Promedia-Verlag erscheinen lassen zu können.

Entstanden ist das Projekt „Arbeit statt Almosen“ nach einer Idee der Literatin Marlen Schachinger, die nicht hinnehmen wollte, dass Künstlerinnen coronabedingt um ihr Einkommen umfallen. Herausgekommen sind eben das Buch „Fragmente“ mit Kurzgeschichten und Texten von zwanzig Autorinnen und eine Film-Doku, die u.a. im Werkl in Kaisermühlen gezeigt wird.

Als ich das erste Mal von dem Projekt gehört habe bzw. darüber las, war ich gleich Feuer und Flamme, sind doch einige meiner liebsten Autorinnen mit dabei: Die von mir seit meiner Kindheit hochgeschätzte und verehrte Renate Welsh; Marlen Schachinger selbst, die ich seit einem Lesekreis, den sie in der VHS Donaustadt geleitet hat, kenne und schätze; Silvia Hlavin, die Kagraner Schriftstellerin, deren Bücher mich immer wieder begeistern; Karin Peschka, der ich schon bei mehreren Lesungen lauschen durfte; oder Elisabeth R. Hager, deren Roman „Fünf Tage im Mai“ zu meinen Lesehighlights 2019 zählte.

Begleitend zum Buch wurde der Film „Arbeit statt Almosen“ gedreht. Auf Marlen Schachingers Homepage ist dazu zu lesen: „Die Doku: 20 Autorinnen am Wort! Sie hinterfragen die ›Kulturnation Österreich‹ und sprechen über die Verlagslandschaft hierzulande.“

Auch darauf freue ich mich wie eine Schneekönigin: Am 14.11.2020 um 19 Uhr ist der Film „Arbeit statt Almosen“ im Kaisermühlner Werkl zu sehen. Mehr dazu: https://www.werkl.org/ Sitzplatzreservierung und Ticketverkauf unter reservierung@werkl.org (Covid-bedingt nur 30 Sitzplätze). Bei der Filmvorführung im Werkl werden Silvia Hlavin und Marlen Schachinger anwesend sein. Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit den beiden Schriftstellerinnen.
Wer es nicht erwarten kann, das Buch zu lesen: Wir haben es natürlich in der Seeseiten Buchhandlung!«
(Silvia Kobsik)


»Fragmente - die Zeit danach (Marlen Schachinger et al)
Die Initiative entstand aus der Überlegung, dass Künstler während des Lockdowns im Frühjahr nicht 'Almosen', also Überbrückungsgelder, sondern Aufträge für künstlerisches Schaffen benötigen. Im Falle des Buches sollten diese Aufträge von den LeserInnen, und nicht von öffentlichen Stellen kommen, es wurden daher Subskriptionen, also Vorbestellungen angeboten. So kam das Buch mit der Sammlung von Beiträgen von Corinna Antelmann, Judith Auer, Katharina Goetze, Andrea Gill, Elisabeth Hager, Silvia Hlavin, Rebecca Heinrich, Marianne Jungmaier, Julia Krammer, Ursula Laudacher, Melanie Marschnig, Cordula Nossek, Karin Peschka, Antje Ravic Strubel, Siliarosa Schletterer, Angelika Stallhofer, Katharina Tiwald, Renate Welsh und natürlich der Herausgeberin (hoffe ich hab niemanden vergessen) tatsächlich zustande und kann jetzt nicht nur von jenen, die sich im Blindflug im Vertrauen auf den Erfolg der Initiative an der Finanzierung beteiligt haben, gekauft werden.«
(Andreas Burghofer / Österreich liest!)



NÖN, 23.10.2020
„Mei Kunst is ned umsunst!“ Die Coronakrise machte, dass die Kleinbaumgartner Literatin Marlen Schachinger unter die Filmemacher ging: Der Dokumentarfilm „Arbeit statt Almosen“ kommt im November in ausgewählte Kinos und setzt sich mit der Lebens- und Arbeitssituation von Künstlern in Zeiten des Corona-Lockdowns und des Stillstandes des kulturellen Lebens auseinander. „Durchaus eine spannende Erfahrung für mich als Literatin, Regie und Schnitt zu verantworten“, sagt Schachinger.

Aufgearbeitet wird in der Dokumentation, in der sie mit anderen Künstlerinnen und Autorinnen sprach, der Literaturbetrieb an sich: Warum bekommt von den 22 Euro Verkaufserlös eines Buches der Autor gerade mal zwei Euro, warum setzten die Verlage nicht auf Nischen, warum wird die Schere zwischen Autorinnen und Autoren immer größer und warum werden in den Medien hauptsächlich die Werke von Männern besprochen, obwohl das Gros der Schreibenden weiblich ist?

„All diese Fragen, samt zahlreichen Hintergrundinformationen und Möglichkeiten einer anderen Gebarung, sind Thema des Films“, verrät Schachinger.

Der Kulturbetrieb köchelt derzeit auf kleiner Flamme: Lesungen werden abgesagt, den Autoren fehlt es an Einnahmen, da vom Buchverkauf alleine kaum jemand leben kann.

Hinter vielen Absagen vermutet Schachinger eher beinharte wirtschaftliche denn coronabedingte Gründe. Und sie glaubt auch nicht, dass sich das rasch ändern wird: „Mich dünkt es illusorisch zu glauben, am Stichtag X-nach-Covid werde plötzlich wieder Kunst und Kultur blühen, werden sich die Besucher trotz Regens, Schnee, Wind oder anderer Widrigkeiten aus ihren vier Wänden aufmachen, um Kunst und Kultur zu erleben, wenn wir sie jetzt fallen lassen, als wäre uns ihr Genuss kein Anliegen, als bedürften sie dieses kulturellen Lebens nicht“, kritisiert sie die herrschende Absagekultur als kurzsichtig.



Womit alles begann …
Liebe Leser*innen, liebe Buchaffine,

herausfordernde Zeiten bedingen neue Wege, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich mit unserem Projekt »Arbeit statt Almosen – Literatur go Crowdfunding« solidarisch erklären und uns dabei unterstützen würden – dafür sichern Sie sich ein literarisches Dankeschön als e-book oder als gedrucktes Buch, denn erst durch Sie werden unsere Geschichten zum Buch!

Wir sind 20 Autorinnen, die derzeit gemeinsam an »Fragmente: Die Zeit danach« schreiben; junge und junggebliebene, neu entdeckte und etablierte Kolleginnen, quer durch alle Gattungen und Genres, die der ohnmächtigen Schockstarre der gegenwärtigen Situation etwas Konstruktives entgegensetzen wollen, ein Hoffnungszeichen.
Als Menschen leben wir alle in Geschichten, stellen im Erzählen unsere Gegenwart dar, unsere Empfindungen und Gedanken. Als Wortkünstlerinnen schaffen wir aus diesem Alltäglichen einen Raum, der die Gesellschaft bereichert, öffnen neue Denkräume und imaginierte Universen, die nicht nur der Erholung unserer Mitbürger*innen dienen, sondern die auch zur Gestaltung einer Zukunft beitragen. Wir wollen drei Schritte weiter denken und von der Zeit danach erzählen: Was kommt nach der Krise?
In »Fragmente: Die Zeit danach« geht es nicht nur um Covid-19. Krisen gibt mehr als genug, wirtschaftliche, persönliche, politische. Wir pendeln von Pay- und Gender-Gap zum Klima, nehmen Altersarmut ins Visier und suchen Alternativen in der Beziehungskrise, verlieren den Kopf bei Shoppingwahn oder begegnen anderen, die uns in die Krise bringen, um uns dadurch zu einzigartigen, ernsten, komischen und absurden Geschichten zu inspirieren.
Ihre Unterstützung in Form einer Vorbestellung oder eines solidarischen Beitrags sichert ein Kulturleben ›danach‹, damit Literatur eine Zukunft hat.

Alle Infos zum Projekt finden Sie hier:
https://www.startnext.com/fragmente


Wenn Ihnen diese Idee gefällt, unterstützen Sie uns; und wenn Sie es außerdem anderen mitteilen wollen, wäre das natürlich besonders famos.
Herzlich,
Gesundheit & Poesie Ihnen!
Marlen Schachinger



DER GESCHICHTENERZÄHLERIN GLÜCK
IST EIN HUT VOLLER MÄRCHEN
EIN MUND VOLLER WÖRTER
HÄNDE VOLLER SPRACHE UND DER
LAUSCHENDEN OHREN LÄCHELNDES STAUNEN


Ursula Laudacher:
Wie ein Jeder weiß, gibt es ein Grammophon, ein Telephon, ein Mikrophon, ein Xylophon, ein Megaphon, ein Saxophon und das URSOPHON !
Ursophon bedeutet „ die Stimme von Ursula Laudacher „ , nicht weniger und nicht mehr. Mit dieser Stimme hat sie als Geschichtenerzählerin viel zu sagen , denn…….
Sie lebt aus der Fülle, ist reich an Kindern, Tieren, Blumen, Bäumen, Geschichten, Musik - und dies alles spricht aus jeder Gestik, aus jeder Mimik, aus jeder Pore ihres Seins, derweil sie da ist und erzählt. So ist ihr Erzählen nichts Alltägliches!
Gesprochenes Wort sowie ausdrucksstarke Körpersprache verweben und verknüpfen sich zu stimmungsvollen Bildern. Bilder , die ein wahres Feuerwerk an bunt schillernder Fantasie entzünden .
Fantasie , welche sich im Moment immer wieder aufs Neue gestaltet, um sich so zur Kunst des Ephemeren zu wandeln , deren Flüchtigkeit der Vergänglichkeit gleicht . Vergänglichkeit , die der Fantasie Flügel verleiht, sodass man sich lauschend im Hier und Jetzt befindet und doch ganz wo anders verweilt, losgelöst von Raum und Zeit.... KOPFKINO VOM FEINSTEN !
Natürlich kann man auch schreiben, dass Ursula Laudacher am 10.11.1964 geboren wurde, Kindergartenpädagogin war, bis sie ihre eigenen 4 Kinder bekam, mit Münchner Erzählkollegen gearbeitet hat, um so einen eigenen Erzählstil zu entwickeln und seit 2008 mit Ihrem Erzähltheater Ursophon auf den Brettern die die Welt bedeuten Erzählkunst zum Besten gibt .

http://www.ursophon.at/

Link zu cd :
http://www.ursophon.at/index.php?site=hoerproben&titel=1

Video DER STURM, frei nach William Shakespeare- Erzähltheater mit Musik aufgenommen bei der europäischen Theaternacht 2018
https://www.youtube.com/watch?v=PiCA4q4fqxw



Rebecca Heinrich, geboren 1995, entdeckte die Liebe zur Literatur durch Textblattzittern, durch Stirnschweiß, durch neben ihr zu Bruch gehende Bierflaschen, durch Applausabstimmungen, durch Wertungskärtchen, durch Hinterzimmergespräche und Hintertürchentexte. Groß geworden auf der Bühne, aufgewachsen in der langsam angerollten Hyperwelle der Poetry Slams, lädt die Rezeptionsästhetik als Welcome Home!-Fußmatte zu ihren Texten ein. Als Verfechterin von mehr Befindlichkeitstexten und als Poetin, welche sich die „Mädchenlyrik“ positiv umdeutet, stand in ihren Texten wieder und wieder der Widerstand. Die Herausgeberfiktion dieser Biografie will Ihnen erzählen, dass Rebecca Heinrich einmal gesagt haben soll, dass es in ihren Texten eigentlich immer irgendwie um Liebe geht und dabei eigentlich immer irgendwie um alles und eigentlich immer irgendwie um das Existenzielle, um das Melancholische, um das Fröhliche, das stets im Kleinen beginnt. Eine kluge Literaturkritikerin soll einmal über sie geschrieben haben, dass ihre Verse im Sinne des Privaten als des Politischen zu lesen sind. Mit Butler, Woolf, Lorde und Wittig im Hinterkopf wollen ihre Verse jedenfalls nicht in unhinterfragt-etablierten Logiken verharren. Eine noch klügere Literaturwissenschaftlerin soll einmal über sie geschrieben haben, dass Schachtelsätze ihre Leidenschaft sind. Nebenbei beobachtet Rebecca Heinrich gerade mit Besorgnis die Acro-Yogaisierung Österreichs. Geben Sie mir Ihren Hund, damit ich Spazierengehen darf und Sie erhalten ein Gedicht von mir. Persönlich auf Sie zugeschnitten. Und als Fußmatte gedruckt.

http://www.rebecca-heinrich.com/
https://www.bod.de/…/aus-gegebenem-anlass-rebecca-heinrich-…



Andrea Grill ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 1975 in Bad Ischl (Österreich) geboren, begann sie mit sechs Jahren zu lesen und mit sieben Jahren zu schreiben. Sie wuchs mit einem Hund, einer Katze, einem Vogel und einem Fisch auf.
Nach Besuch des Gymnasiums Bad Ischl studierte sie Biologie, Italienisch, Spanisch und Sprachwissenschaft in Salzburg, Thessaloniki und Tirana. 1999 schloss sie ihr Studium mit einer Magisterarbeit über die Schmetterlinge des Nationalparks Dadia in den griechischen Rhodopen ab. 2000 – 2003 lebte sie in Cagliari (Sardinien) und forschte zur Evolution der Schmetterlinge der Insel. 2003 promovierte sie an der Universität von Amsterdam (Niederlande) zum Doktor der Naturwissenschaften.
Im Jahr 2000 veröffentlichte Andrea Grill ihren ersten literarischen Text in der Zeitschrift „Literatur und Kritik“. Seit damals sind dreizehn Bücher von ihr erschienen und zahllose Essays, Erzählungen, Kurztexte, Vorträge und Gedichte.
Nach mehreren Jahren wissenschaftlicher Forschungstätigkeit und ausgedehnten Reisen zog sie 2008 nach Wien, wo sie heute als freie Schriftstellerin lebt.
Neben ihrer Arbeit an eigenen Texten übersetzt sie aus dem Albanischen, Italienischen und Niederländischen.
2010 hatte sie eine Max-Kade scholarship an der Rutgers University (USA) inne.
Sie wurde mit dem Autorenstipenidum am Literarischen Kolloquium Berlin ausgezeichnet (2010), erhielt den Förderpreis der Stadt Salzburg (2010), den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis (2011) und den Förderpreis der Stadt Wien (2013). Ihr Roman “Cherubino” war 2019 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
www.andreagrill.org
https://www.hanser-literaturverlage.de/…/cherubino/978-3-5…/



Silvia Hlavin wurde 1968 geboren, als Tochter einer Wienerin und eines ungarischen 1956-er Flüchtlings. Inmitten der elterlichen Blumengärtnerei wurde sie liebevoll erzogen, zum Glück brach man ihr keine ›falschen‹ Triebe ab; sie durfte so lange wachsen, bis sie groß genug war, um über Rosenköpfe und Stacheln hinwegzusehen. Saß dabei öfters am Fundamentsockel eines neu gebauten Glashauses, inmitten einer hohen Luftfeuchtigkeit, oder im Schuppen, dessen Boden an manchen Tagen mit jenen Blumen übersät war, die der Qualitätsnorm nicht entsprachen, saß dort, träumend, in der Hoffnung und Vorfreude, mit einem neuen Roman wieder andere Welten kennenzulernen. Später wurde der Bücherwurm zur Vielreisenden, Buchhalterin und Autorin.
www.silvia-hlavin.at
http://verlag-wortreich.at/buecher/eszters-wende/


Corinna Antelmann wurde im Mai 1969 in Bremen geboren, in norddeutschen Landen mit südländischem Herzen und schlesischen Vorfahren und braunen Augen, die womöglich von den Polen stammen, wie die Nachbarn argwöhnten. Nach einem Zwischenstopp in Paris und langen, langen Jahren im Norden, von Bremen, #Hildesheim, #Hannoverüber #Hamburg nach #Oldenburg, lebt sie nun, von unbestimmter Heimatlosigkeit getrieben, seit beinahe 14 Jahren in #Oberösterreich. Eine Heimat fand und findet sie darüber hinaus stets in der Literatur. Nicht nur die Fremdheit ist ein immer wiederkehrendes Thema ihres Schreibens, sondern ebenso der Feminismus, die Liebe, die Erde, die Utopie, was alles in allem auf eine Art zusammengehört. Fiktive Figuren treffen auf gesellschaftspolitische Überlegungen, um dabei den Kern von Menschsein zu berühren: »Wachsen durch die Krise. Grund genug, das mühsame Geschäft auf sich zu nehmen. Ich schreibe weiter.«
Links:
http://www.septime-verlag.at/…/buch_drei_tage_drei_naechte.…
https://corinna-antelmann.com/


Renate Welsh, ihre Geburt 1937 war eine herbe Enttäuschung für ihren Vater, der einen Sohn erwartet hatte. Vielleicht muss sie deshalb immer noch etwas beweisen.
Sie glaubt bei aller Skepsis immer noch hartnäckig an die verändernde Kraft des gestalteten Wortes, und sie glaubt an die Möglichkeit, schreibend Erfahrung in Besitz zu nehmen. Sie sammelt leidenschaftlich Sätze, einen besonders ermutigenden schrieb ihr ein Zwölfjähriger nach einer Lesung: „Was du da schreibst, das hab ich auch schon fast gedacht, aber wenn du es nicht geschrieben hättest, dann hätte ich nicht gewusst, dass ich es gedacht habe.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Welsh
http://www.czernin-verlag.com/buch/kieselsteine



»Marlen Schachinger wurde im Dezember 1970 frühzeitig und während eines Schneesturms geboren; wohlgemerkt: der österreichischen Variante desselbigen, und wie alles kommt auch so ein Schneesturm hierzulande ein bisschen gemütlicher, ein bisserl lahmer daher als anderswo. Und weil Marlen Schachinger ist, wer sie ist, beobachtet sie, was vor sich geht, und erzählt, liest, liebt, lebt auf ihre Art: nachsinnend, wissbegierig und obsessiv, durchaus auch ungeduldig – und da dies im Präsens formuliert ist, kann wohl der Grammatik folgend angenommen werden, dass sie bislang nicht über den Jordan gegangen ist, hat es auch noch nicht vor, denn an ein jenseitiges Land der Verheißung glaubt sie nicht: Das Bedeutsame kündigt sich kaum je feierlich offenbarend an. Vielmehr schleicht es sich im Nebenher in unser Leben, um schlicht da zu sein. Und will gesehen werden …!«

www.marlen-schachinger.com

https://mediashop.at/autorin/469-marlen-schachinger/



»Angelika Stallhofer wurde im April 1983 geboren. Nena führte gerade die österreichischen Charts an, nachdem sie Peter Schilling von der Spitze abgelöst hatte. „99 Luftballons“ hielt sich zwei Wochen auf Platz 1, „Major Tom (völlig losgelöst)“ zuvor sechs Wochen. Vermutlich rührt das Schwebende in der Prosa von Angelika Stallhofer daher. Zum anderen: Am Tag ihres Geburtstags wird weltweit der „Tag der Erde“ gefeiert. Auch das Wurzelnschlagen in Zeilen ist ihr vertraut. Am Tag danach wird der „Welttag des Buches“ begangen. Vielleicht erklärt dies so einiges. Oder aber gar alles.«

https://youtu.be/xNGEHQj2c2k
https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/adrian-oder-die-unzaehlbaren-dinge/


»Julia D. Krammer ist 1985 geboren und hat zwei Katzen.
Darüber hinaus gibt es nicht viel zu sagen über sie, weil ihr nichts unangenehmer ist, als sich selbst so plakativ zum Thema zu machen. Würde man nachfragen, würde man erfahren, dass sie Bühnen liebt, dass sie Sprecherin, Sängerin und Schauspielerin ist (doch das wäre ihr irgendwie unangenehm, es klänge nach Effekthascherei); sie könnte auch sagen, dass sie im Waldviertel aufwuchs und seit langer Zeit in Wien lebt (doch wen würde das ernsthaft interessieren?).

Sie könnte zugeben, dass sie erst mit 30 zu schreiben begonnen hat, obwohl sie den Drang dazu immer in sich spürte, (doch die Angst, es zu versauen, war zu groß, dafür war ihr die Literatur einfach zu wichtig); sie könnte davon berichten, dass sie Anfang 2019 endgültig von der Juristerei zur Kunst konvertierte (doch das würde niemand verstehen), und dass sie nur wegen „Rübezahl“ Jus studierte (doch das wäre eine zu lange Geschichte für dieses Format).

Sie könnte von ihren vielen abgeschlossenen Studien, ihrer Wissbegierde, erzählen und davon, dass sich ihr Vater immer noch darüber ärgert, dass sie mehr Titel im Namen trägt als er (doch das wäre vermutlich zu privat und klingt in ihren Ohren nach Prahlerei), also bleibt sie dabei, sie bleibt beim Wesentlichen:
Julia D. Krammer ist 1985 geboren und hat zwei Katzen.«

www.wortklang.at

https://www.amazon.de/fluchtraum-Anthologie-Peter-Schaden/dp/3903104043

https://www.fabriktransit.net/buecher/130-nichts-konsens.html



siljarosa schletterer, sie liebt es gedichte aus dem fenster zu hängen (das hilft auch übrigens in der quarantäne und da kennt sie sich aus, denn sie kommt und liest aus tirol, und das ist mindestens das wuhan von österreich). ansonsten feiert sie die kunst und den widerstand, hat sie doch den sammelband „kunst als gesellschaftskritisches medium“ (transcript verlag) mitherausgegeben. siljarosa schletterer schreibt lyrik. sie veranstaltet das osterfestival tirol und das lyrikfestival w:orte mit, moderierte u.a. die lyriksendung wortflAIR – die Lyriksendung und gibt die online reihe „auf seiten der menschlichkeit – poesie und widerstand“ heraus.

(*1991) Studium der Musikwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie lebt und arbeitet in Innsbruck.

https://www.transcript-verlag.de/author/schletterer-siljarosa-320020968/
https://www.dasgedichtblog.de/fremdgehen-jung-bleiben-folge-34-siljarosa-schletterer/2019/03/08/